Stefan Hammel
Autor - Systemischer Berater - Coach

Kieferberg 25 - D-67659 Kaiserslautern
0049 (0)631-3702093 - stefan.hammel(at)hsb-westpfalz.de

Von Stefan Hammel sind folgende Seminare auf DVD oder CD erhältlich:

(Bestellung über das Kontaktformular)

Das Sofa des Glücks - Therapeutisches Modellieren mit Paaren

Vortrag und Demonstration auf dem 9. Zukunftskongress am 1.-3. August 2014 in Abano Terme, Italien, Aufnahme von Auditorium Netzwerk, ca. 75 Min. auf 1 CD oder auf 1 DVD. DVD 14,00 Euro, CD 12 Euro zzgl. Versandkosten.

Breite deine Schwingen aus - Befreiendes für die Sehnsucht nach Leben im Sterben

Workshop im Rahmen der M.E.G.-Jahrestagung am 27.-30. März 2014 in Bad Kissingen, Aufnahme von Auditorium Netzwerk, ca. 160 Min. auf 3 CDs oder 1 DVD. CDs: 20,00 Euro, DVD: 22,00 Euro zzgl. Versandkosten.

Therapie zwischen den Zeilen - Wie wir mit viel Spaß Implikationen nutzen, um mit dem Unbewussten zu sprechen

Seminar am Münchner FamilienKolleg am 22.-23. November 2013 in München. Aufnahme von Auditorium Netzwerk, ca. 624 Min. auf 4 DVDs, 57,00 Euro zzgl. Versandkosten.

Beschreibung der Seminare / Workshops im Detail:

1. Das Sofa des Glücks - Therapeutisches Modellieren mit Paaren

Vortrag und Demonstration auf dem 9. Zukunftskongress am 01.-03. August 2014 in Abano Terme, Italien, ca. 75 Min. auf 1 CD oder auf 1 DVD.

DVD 14,00 Euro, CD 12 Euro zzgl. Versandkosten.

Teil der von Stefan Hammel entwickelten Therapieform ist ein genaues Beobachten und Beschreiben der nonverbalen Reaktionen des Paars, um die jeweils auftretenden positiven Veränderungen zu verstärken und zu stabilisieren, sowie eine therapeutische Dramaturgie, bei der zunehmend positiver Erwartungen erzeugt werden. Es ergibt sich das Bild einer neuen Form von Paartherapie, die vom Körpererleben, den automatischen Reaktionen der Partner aufeinander und dem unwillkürlichen Wiederherstellen von positivem Rapport her aufgebaut ist. Das Vorgehen ist gerade bei schwer durchschaubaren, chronifizierten und schnell eskalierenden Paarkonflikten sehr geeignet, um gute Lösungen herbeizuführen. Auch Paare, die sich ein Zusammenbleiben zwar wünschen würden, aber die Hoffnung darauf schon aufgegeben zu haben scheinen, profitieren oftmals davon.
Beim Therapeutischen Modellieren im Rahmen einer Paartherapie benötigen wir drei mal zwei Stühle oder "Paar-Sofas": Das Sofa des Paars, wie es sich zu Beginn der Therapie darstellt, das Sofa alles unerwünschten Verhaltens und Erlebens (das Sofa des "maximal schlimmen Paars") und das Ziel-Sofa (das "Sofa des Glücks"). In Absprache mit dem Paar wird alles, was sie ablegen möchten, aus ihnen heraus-externalisiert. Alles, was sie erreichen möchten (auch, wenn sie es nicht für erreichbar halten), wird auf dem "Sofa des Glücks" konzentriert und mit dem aktuellen Ich- und Wir-Erleben des Paars sowie ihrer Zukunftserwartung identifiziert.
Das paartherapeutische Vorgehen wird anhand von Rollenspielklienten oder einem realen Paar demonstriert. Die Interventionen und ihre wahrnehmbaren Wirkungen sowie die Übertragungsmöglichkeiten auf andere Paar-Situationen werden besprochen. (Bestellen)

2. Breite deine Schwingen aus - Befreiendes für die Sehnsucht nach Leben im Sterben

Workshop im Rahmen der M.E.G.-JAHRESTAGUNG "Hypnotherapie: Sucht, Sehnsucht und Visionen" der Milton Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose am 27. - 30. März 2014 in Bad Kissingen, 

Ca. 160 Min. auf 3 CDs oder 1 DVD. CDs: 20,00 Euro, DVD: 22,00 Euro zzgl. Versandkosten.

Wie können wir Sterbende und ihre Familien in den letzten Lebensstunden mit Mitteln der Hypnotherapie und Systemik palliativ, psychotherapeutisch und spirituell unterstützen? Wie kann ein umfassender Beistand aussehen? Der Workshop bringt die Bilderund Wertewelt der Jahrtausende alten christlich-jüdischen Tradition neu ins Gespräch mit den Möglichkeiten der Hypnotherapie, mit Pacing- und Leading-Strategien, dem Gebrauch von Metaphern und Mehrebenenkommunikation sowie der Utilisation von Werten und Überzeugungen des Sterbenden und seiner Angehörigen. Insbesondere befassen wir uns mit den Fragen: Wie kommunizieren wir mit sterbenden Patienten, die sich verbal wenig oder nicht mehr äußern können bzw. die nicht mehr klar erkennbar auf unsere Ansprache reagieren? Wie finden wir Worte und Themen, die für sie von Bedeutung sein können? Wie können wir nonverbale Reaktionen von Koma-Patienten verstehen und darauf reagieren? Wie können wir auf Ängste, Groll, Sorgen und Befürchtungen von Patienten eingehen? Wie können wir ins Gespräch hypnotherapeutische Interventionen zur Reduzierung von Schmerzen oder Atemproblemen integrieren? Wie können wir Patienten in einem irreversiblen Stadium des Sterbens helfen, den Kampf ums Überleben zu beenden und "loszulassen"? Wie können religiöse Bilder von eher unreligiösen Menschen bzw. für Menschen ohne starke Glaubensüberzeugung genutzt werden? Der Workshop zeigt mit vielen Fallbeispielen, wie eine ganzheitliche hypnotherapeutische Unterstützung für Sterbende aussehen kann, befreit von der Schwere des Todesgedankens und offen sowohl für Elemente traditioneller Sterbebegleitung als auch für neue Wege: mit Bildern wie dem Adler, der aus einem Gewitter in ruhige Gefilde fliegt, mit nonverbalem Rapport durch den Gebrauch von Berührungen, Atem und Stimme und mit Yes-Sets wie dem Sprechen von Leid und Todessehnsucht, Wünschen, Hoffnung und Erfüllung. (Bestellen)

3. Therapie zwischen den Zeilen - Wie wir mit viel Spaß Implikationen nutzen, um mit dem Unbewussten zu sprechen

Seminar am Münchner FamilienKolleg,Institut für systemische Therapie, Beratung und Supervision am 22.-23. November 2013 in München

Aufnahme von Auditorium Netzwerk, ca. 624 Min. auf 4 DVDs,

57,00 Euro zzgl. Versandkosten

Das äußerst anschauliche und anwendungsbezogene Seminar dient dazu, auf faszinierende Weise das zwischen den Zeilen Gesagte in den Worten und Gesten der Klienten sehr genau zu hören, zu nutzen und in eigene Worte zu fassen, und dabei einen kraftvollen Veränderungsprozess anzustoßen. Im Vordergrund stehen Demonstrationen, Fallbeispiele und praktische Übungen, bei denen deutlich wird, wie wir in der Therapie mit dem Unbewussten kommunizieren - und wie wir diese Kommunikation lustvoll optimieren können. Das Seminar umfasst Interventionen wie etwa:

  • zur Unterscheidung und getrennten Weiterentwicklung von „dir und dem inneren Skeptiker“,
  • zu „schönen Grüßen“ an das Unbewusste, das Symptom oder ein Körperteil,
  • zur Solidarisierung des Therapeuten mit dem „Raucher in dir“ oder „der Allergie“,
  • Symptome in den Urlaub schicken oder ihnen eine neue Aufgabe zuweisen,
  • zur Etablierung von Persönlichkeitsanteilen „denen es besser geht, als du es bisher für möglich gehalten hattest“ als Kern eines neuen Erlebens,
  • zur „Therapie mit dem, der du bisher warst, wenn es dir schlecht ging“,
  • zur Begegnung mit „dem, der du in deiner guten Zukunft bist“,
  • zur „Entquirlung von Gewalt- und Liebeserfahrungen“,
  • zur Nachreifung verstorbener Eltern oder getrennter Partner im Kopf oder zur Unterstützung durch Vorfahren, „wenn nötig aus der Steinzeit“...

Geschult wird zunächst die Wahrnehmung: Spricht der Klient vom Problem in der Vergangenheit oder in der Gegenwart (bei mir ist das immer so)? Spricht er von Lösungen im Konjunktiv (das wäre schön!) oder im Indikativ („das mache ich!“)? Vor allem aber: Wie reden wir mit den Klienten? Sagen wir "Sie haben also schon oft Migräne gehabt" oder "Sie haben also regelmäßig Migräne"? Wenn wir problemstabilisierende Sprachmuster in problemlösende Redeweisen ummünzen, und die unwillkürlichen Reaktionen der Klienten stabilisieren, lösen sich deren Probleme oft wie von Zauberhand. Wenn wir diese lösungshaltigen Implikationen sorgfältig gebrauchen, sie vervielfältigen und verdichten, dann wird genau diese sorgfältige Redeweise zur befreienden Kraft der Therapie. Geschult wird auch die Wahrnehmung von Implikationen in der nonverbalen Sprache der Klienten. Es macht einen Unterschied, ob ein Mensch sagt: "Dann höre ich eben mit dem Rauchen auf!" und dabei lacht, oder ob er dabei ein Stocken oder einen Schluchzer in der Stimme hat. Diese Unterschiede lassen sich für die Anamnese, aber auch für eine kraftvolle Therapie nutzen. Ebenso können die Therapeuten und Berater ihre Stimme und ihren Körper nutzen. Wenn wir nach einer Intervention mit erwartungsvoller Stimme, aufrechter Haltung und großen Augen fragen: "Was ist jetzt anders?" senden wir den Klienten auf eine Suche nach therapeutischen Entwicklungen. Wenn er fündig wird, verstärken wir seine Entdeckung mit einem erfreuten "Oh!" und fragen weiter, bis er immer mehr positive Veränderungen in sich entdeckt, verstärkt und festigt. (Bestellen)