Einen eindrucksvolles Interview mit Roland Kachler hat Marco Ramadani auf seinem Blog „Doc Ramadani’s Energiebrief“ veröffentlicht. Roland Kachler ist Hypnotherapeut, Familientherapeut und Theologe, und er ist einer der bekanntesten Autoren zum Thema Trauerbewältigung und Trauertherapie. In dem sehr persönlichen Podcast spricht er über einen guten Umgang mit Trauer in der Psychotherapie und im eigenen Erleben. Er berichtet, wie der Unfalltod seines sechzehnjährigen Sohnes sein Leben verändert hat und wie er dadurch auch seine Therapie mit Trauernden verändern musste und wollte. Nehmt euch etwas Zeit zum Zuhören! Das sehr empfehlenswerte Tondokument unter dem Titel „Trauer ist eine besondere Form von Liebe“ findet ihr hier.
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Webtipp: Dr. Ramadanis Energiebrief
Einen ganz liebevoll und aufwändig gestalteten Blog mit Podcasts, Bildern und vielseitigen Themen hat Dr. med. Marco Ramadani im Mai eröffnet. Sehr beeindruckend und sehr informativ… „Doc Ramadani’s Energiebrief“ steht unter dem Leitspruch: „Wer Energielieferant ist, ist verpflichtet, sein Energiedepot regelmäßig aufzufüllen“. Dem möchte ich herzhaft zustimmen…
Dr. Ramadani ist niedergelassener Arzt mit einer Privatpraxis für klinische Hypnose und Hypnotherapie im Neu-Ulmer-Stadtteil Pfuhl. Auch die Praxis-Website ist empfehlenswert: Sie ist textlich gut geschrieben, informiert gut über die ärztliche Sicht von Hypnose und Hypnotherapie und hat – selten für Homepages im ärztlichen und therapeutischen Bereich – ein angenehmes Design: Sie ist gleichzeitig sachlich und warm designt, übersichtlich, technisch gut, harmonisch und leserfreundlich gestaltet.
Aktuell hat Marco Ramadani in seinem Energiebrief einen Artikel über diesen Blog und über die Seite www.stefanhammel.de geschrieben, worüber ich mich sehr freue! Vielen herzlichen Dank!
Dienstag: Stefan Hammel im SWR-3-Fernsehen
Morgen (Dienstag) sendet das SWR-3-Fernsehen im Rahmen der Sendung „Kaffee oder Tee“ gegen 16.50 Uhr einen Livebeitrag über die Beratung durch Geschichten, wie ich sie entwickelt habe und als Coaching- und Therapiekonzept anbiete. Anlass für das Interview bot dem Sender mein „Handbuch des therapeutischen Erzählens“, das im April bei Klett-Cotta erschienen ist. Wir werden uns darüber unterhalten, wie man durch Geschichten eine Art „Hypnose ohne Hypnose“ gestalten kann, bei der sich Probleme scheinbar nebenbei bei einem Gespräch über Fabeln, Metaphern und Anekdoten auflösen können. Über eure kritisch-konstruktiven Rückmeldungen zur Sendung, mündlich, per Mail oder als Kommentar in diesem Blog, freue ich mich…
Webtipp: Die Anstalt der Kuscheltiere
Ein schönes psychotherapeutisches Spiel, bei dem auch Hypnose zur Anwendung kommt, ist „Die Anstalt der Kuscheltiere“ auf der Seite von „Paraplüsch“. Bei dem Spiel geht es darum, von ihren Besitzern traumatisierte Plüschtiere zu therapieren. Dazu wird ein aufdeckender Ansatz gewählt. Wenn die Spieler den Tieren eine geeignete Therapie anbieten, können diese immer mehr bisher verdrängte traumatische Erinnerungen zulassen und verarbeiten. Am Ende sind Ursprung und Wirkung ihrer posttraumatischen Belastungsstörung geklärt, und die Tiere können dank dem Engagement der Spieler wieder ein normales Leben führen. Das Spiel orientiert sich an einem freudianisch-psychoanalytischen und methodisch integrativen Ansatz. Das Wichtigste aber ist: Es macht Spaß! Vielen Dank an meine Kollegin Alexandra Spitzbarth, die mich auf dieses Spiel hingewiesen hat!
Webtipp: Das Reich der Möglichkeiten
Ich könnte mir vorstellen, dass diejenigen, die den Film „Validation“ gemocht haben, auch das Video vom „Reich der Möglichkeiten“ schätzen werden. Das ist nun ein ganz anderer Film. Es handelt sich um eine Demonstration des Bostoner Philharmonie-Dirigenten und Cellisten Benjamin Zander, der seine lebensfreundliche Weltanschauung erklärt und sie demonstriert, indem er einen jungen Cellisten unterrichtet. Eine Hommage nicht nur an die Musik, sondern an das Leben und an die Liebe zu den Menschen und zu sich selbst…
Zu finden ist das Video im Blog des systemagazin, das mein geschätzter systemischer Kollege Tom Levold herausgibt.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Anschauen!
Webtipp: Validation
Wenn ihr euch etwas Gutes tun wollt, wenn ihr euch wirklich einmal etwas sehr, sehr Gutes antun wollt, dann seht euch den Kurzfilm „Validation“ an. Ihr werdet wissen, was ich meine.
Ich danke der Hypnotherapeutin Katharina Hille, die mich auf diesen Film hingewiesen hat.
Tagung: Die Kraft von Imaginationen und Visionen
Vom 1. bis 3. Mai 2008 findet in Heidelberg eine besondere Tagung mit besonderen Referentinnen und Referenten statt.
Das Symposium heißt „Die Kraft von Imaginationen und Visionen – Perspektiven der Neurobiologie, Psychotherapie und Beratung“. Der Untertitel der Tagung lautet: „Wie man Imaginationen in Psychotherapie, Beratung und im Leben generell als „Königsweg“ für die Entwicklung von Lösungs-Erleben nutzen kann“.
Die Referenten sind:
Prof. Gerald Hüther (Neurobiologe)
Prof. Verena Kast (Psychoanalyse)
Horst Krämer (Neuroimagination)
Prof. Luise Reddemann (PITT)
Dr. Bernd Schmid (Systemik)
Dr. Gunther Schmidt (Hypnosystemik).
Das Symposium wird veranstaltet vom Milton-Erickson-Institut Heidelberg. Die Teilnahme kostet 330,- Euro. Detaillierte Infos findet ihr hier. Anmeldung bei office @ meihei.de!
Ich wünsche allen, die dabei sind (und natürlich auch allen anderen, die aber etwas versäumen), viel Spaß und freue mich auf viele gute Begegnungen!
Webtipp: hypnosystemische akademie bodam
Es gibt neue Seminare: Ab September 2008 bieten wir hypno-therapeutische Ausbildungen u. a. in Bern an. Die Ausbildungen sind ein Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für hypno-systemische Beratung Westpfalz, der akademie für hypnosystemische Beratung bodam in Liechtenstein und der Mental-Akademie Living Sense in Bern und Bürglen. Ab Januar 2009 ist dann der Beginn einer hypnotherapeutischen Ausbildung in Liechtenstein und in Bürglen (TG) in der Schweiz geplant, ebenso als Ergebnis einer Kooperation mit bodam und (für Bürglen) der Mentalakademie.
Die bodam-akademie bietet zusätzlich eine systemische Coaching-Intensivausbildung für Führungskräfte an. Die Internetseite von bodam ist noch im Aufbau, so dass noch einige Details fehlen, aber sie ist schon anschaulich und in vieler Hinsicht informativ! Sobald es Neues dazu gibt, werde ich mich wieder melden.
Das Unterrichtsfach „Glück“
An der Heidelberger Willy-Hellpach-Schule wird jetzt erstmals das Unterrichtsfach „Glück“ angeboten.
Der Schulleiter, Ernst Fritz-Schubert, hat das Unterrichtsfach erfunden und mit einer Arbeitsgruppe ein Unterrichtskonzept entworfen. Er hat das Kultusministerium Baden-Württemberg überzeugt, das aber lieber konservativ von „Lebenskompetenz“ spricht, statt von „Glück“. Das Fach wird sowohl an der zweijährigen Berufsfachschule als auch am Wirtschaftsgymnasium angeboten. Das Interesse am Unterrichtsfach „Glück“ ist groß, mehr als 50 Schüler und Schülerinnen haben sich bereits angemeldet. Der Lehrplan greift weit in die Abenteuer des Alltags hinein. Es geht um Sinnfindung, um Gesellschaft, Gemeinschaft und Umwelt, um Esskultur, Erfahrung der Leistungsgrenzen, Gruppenerlebnisse und Körpersprache. Der Unterricht des Fachs „Glück“ gestaltet sich anders als ein herkömmliches Fach. Es wird Theater gespielt, Betriebe werden besichtigt, Konzentrations- und Bewegungsübungen gelernt und Wunder am Wegesrand entdeckt. Schauspieler, Systemtherapeuten und Motivationstrainer gestalten den Unterricht mit. Mit einfachen Übungen werden die positiven Emotionen der Schüler verstärkt: Zwei Schüler sitzen Rücken an Rücken. Der eine nennt eine schlechte Eigenschaft an sich selbst, der andere soll sie positiv umformulieren. Zum Beispiel: „Ich bin faul.“ – „Du denkst an dich.“ Oder: „Ich trainiere nicht den linken Fuß“ – „Du hast einen starken rechten.“
„Es ist unser Ziel, starke, zuversichtliche Persönlichkeiten zu formen. Dazu gehört die Fähigkeit, sich zu freuen, zu reflektieren und sich wohlzufühlen, körperlich wie seelisch“, so Schubert. Die Botschaft lautet also: Glück ist erlernbar!
Quellen: www.ichp.de, www.whs.hd.bw.schule.de
Webtipp: Schneckenrennen
Zum Thema „Schneckenrennen“ gibt es in diesem Blog ja bereits zwei Beiträge und eine Audiodatei. Das fünfminütige Video „a snail’s dream“aus der Reihe „minuscule“ zeigt, wie man von der schnöden Wirklichkeit zu seiner Vision findet, und wie von der unerreichbaren Vision zur schönen neuen Wirklichkeit. Das Video könnte als Impuls in Coaching und Therapie durchaus nützlich sein, wenn es um Themen geht wie: Erfolg, Geschwindigkeit, Entwicklung und Umsetzung von Visionen. Schaut euch das Video doch einmal an, es ist allerliebst! (Ein weiterer minuscule-Film, bei dem eine Schnecke an einem Rennen teilnimmt, ist hier zu finden.) Reale Schneckenrennen werden übrigens in Heckelberg in der Schweiz veranstaltet. Einzelheiten dazu findet ihr hier.